Finden Sie die passende Weiterbildung in Österreich

Das umfassende Verzeichnis für Kurse, Lehrgänge und Weiterbildungsanbieter in Österreich – von WIFI und BFI bis Fachhochschule

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Ihr Weiterbildungsverzeichnis für Österreich

Weiterbildung-Finder hilft Ihnen, den passenden Kurs oder Lehrgang in Ihrer Stadt zu finden. Ob WIFI-Diplom, BFI-Ausbildung, Fachhochschul-Studium oder AMS-geförderter Kurs – durchsuchen Sie unser Verzeichnis nach Fachbereich und Stadt.

Warum Weiterbildung-Finder?

Österreich bietet ein ausgezeichnetes Weiterbildungssystem mit WIFI, BFI, Volkshochschulen, Fachhochschulen und privaten Bildungsanbietern. Dazu kommen zahlreiche Fördermöglichkeiten wie das AMS-Bildungskonto, die Bildungskarenz oder Länderförderungen. Wir bringen Angebot und Nachfrage zusammen – Ö-Cert-zertifiziert und übersichtlich nach Regionen gegliedert.

Haeufig gestellte Fragen zur oesterreichischen Weiterbildung

Welche Foerderungen gibt es fuer Weiterbildung in Oesterreich?

Oesterreich kennt mehrere Foerderschienen. Auf Bundesebene das Fachkraeftestipendium des AMS fuer Mangelberufe (ca. 36.000 Euro fuer zwei Jahre Ausbildung in Pflege, IT, Technik, Elementarpaedagogik). Die Bildungskarenz nach Paragraf 11 AVRAG ermoeglicht bezahlte Auszeit von zwei bis zwoelf Monaten mit Weiterbildungsgeld (aktuell 34,70 Euro taeglich, 2026 nach Reform modifiziert mit strengeren Anspruchsvoraussetzungen). Die Bildungsteilzeit nach Paragraf 11a AVRAG erlaubt Arbeitszeitreduktion bei Teilausgleich. Auf Landesebene existieren Bildungskonten und -gutscheine: Waff in Wien (bis 5.000 Euro Fachkurse), Bildungsbonus OOE, Bildungsscheck Steiermark, Bildungsgutschein NOE. Arbeitsmarktservice (AMS) foerdert ueber Kurskostenbeihilfe und Deckung der Lebenshaltung (ALG-Fortzahlung).

Was ist die Bildungskarenz und wie beantrage ich sie 2026?

Die Bildungskarenz ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemaess Paragraf 11 AVRAG, in der fuer zwei bis zwoelf Monate das Arbeitsverhaltnis ruht und Weiterbildung absolviert wird. Voraussetzung: mindestens sechs Monate ununterbrochenes Beschaeftigungsverhaeltnis, Weiterbildungsnachweis im Umfang von mindestens 20 Wochenstunden (bei Eltern mit Kind unter 7 Jahren 16 Stunden). Das Weiterbildungsgeld wird vom AMS ausbezahlt in Hoehe des fiktiven Arbeitslosengeldes. Seit der Reform 2024 und weiteren Anpassungen 2026 ist der Nachweis eines Leistungserfolgs (ECTS-Punkte, Modulpruefungen) strenger. Antrag erfolgt vor Beginn beim AMS mit ausgefuellter Bildungskarenz-Vereinbarung und Nachweis der geplanten Bildungsmassnahme.

Welche Qualitaetssiegel kennzeichnen anerkannte Bildungseinrichtungen?

Oe-Cert ist das oesterreichweit anerkannte Qualitaetslabel fuer Erwachsenenbildungseinrichtungen. Aktuell sind ueber 700 Anbieter zertifiziert. Die Akkreditierung wird von der Konferenz der Erwachsenenbildung Oesterreichs (KEBOe) vergeben und ist Voraussetzung fuer viele Landesfoerderungen und AMS-Kofinanzierungen. ISO 9001 und ISO 29993 bestaetigen Management- und Lernservicequalitaet international. LQW (Lernerorientierte Qualitaetstestierung in der Weiterbildung) wird im deutschsprachigen Raum ebenfalls anerkannt. Fuer spezifische Branchen gelten zusaetzliche Siegel wie Ibw-Zertifizierung oder WIFI-Qualitaetssiegel. Bei der Auswahl sollten Sie auf transparente Lehrplaene, qualifizierte Trainer (WIFI-Trainerzertifikat, KEBOe-Akkreditierung), Pruefungsstatistiken und Vermittlungsquoten achten.

Wie viel kostet Weiterbildung in Oesterreich und wer foerdert?

Die Kosten variieren stark nach Format und Anbieter. Einzelne Fachseminare beginnen bei 200 Euro, WIFI-Lehrgaenge kosten typisch 2.000 bis 5.000 Euro, Werkmeisterausbildungen 6.000 bis 10.000 Euro, FH-Masterprogramme berufsbegleitend 12.000 bis 25.000 Euro. MBA-Programme am IMC, MCI oder der WU Executive Academy zwischen 30.000 und 60.000 Euro. Foerderungen sind oft kombinierbar: Landesbildungsbonus 30 bis 50 Prozent der Kurskosten (Deckel ca. 2.000 bis 5.000 Euro), Arbeitgeberbeteiligung (Bildungsvereinbarungen), steuerliche Absetzbarkeit ueber Werbungskosten (Fortbildungskosten voll absetzbar), Selbststaendige koennen Umschulungskosten als Betriebsausgabe absetzen. Bei Arbeitslosigkeit uebernimmt das AMS ueber die Kurskostenbeihilfe bis zu 100 Prozent der Kurskosten plus Lebenshaltung.

Welche Trends praegen den oesterreichischen Weiterbildungsmarkt 2026?

Fuenf dominante Trends: Digitalisierung und KI-Kompetenzen, mit WIFI- und BFI-Lehrgaengen in Data Analytics, Machine Learning und Prompt Engineering. Pflege und Gesundheit, verstaerkt durch den akuten Fachkraeftemangel und das Fachkraeftestipendium (Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege). Green Jobs und Nachhaltigkeit: ESG-Reporting, Energieberatung, Sustainability Officer. Transformation und Change Management, agile Methoden, Scrum Master, Design Thinking. Micro-Credentials und modulare Ausbildungen statt langer klassischer Lehrgaenge. Die Initiative 'Weiterbildungsgarantie' sowie das Bundesprogramm 'Digitale Kompetenzoffensive' bieten niederschwellige Einstiege. Blended Learning kombiniert Praesenz am WIFI oder BFI mit Online-Modulen auf oesterreichischen Plattformen wie kursfinder.at, bildungssystem.at oder erwachsenenbildung.at.

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