Umschulung in Österreich: Neuer Beruf mit AMS-Unterstützung

Wenn der bisherige Beruf keine Zukunft mehr hat – sei es durch Automatisierung, gesundheitliche Einschränkungen oder strukturelle Veränderungen – ist eine Umschulung oft der beste Weg. Und in Österreich gibt es dafür ein gut ausgebautes System mit Förderungen, die den Umstieg finanziell tragbar machen.

Was ist eine Umschulung?

Umschulung in Österreich: Neuer Beruf mit AMS-Unterstützung

Im Gegensatz zu einer Fortbildung (Vertiefung im bestehenden Beruf) qualifiziert eine Umschulung für einen komplett neuen Beruf. Das AMS unterscheidet zwischen beruflicher Rehabilitation (bei gesundheitlichen Einschränkungen) und freiwilliger Umschulung (bei Jobverlust oder Zukunftsorientierung).

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Finanzierung durch das AMS

Das AMS kann Umschulungen komplett finanzieren: Kurskosten, Beihilfe zum Lebensunterhalt (DLU), Fahrtkosten und Kinderbetreuungsbeihilfe. Das Fachkräftestipendium ermöglicht Umschulungen von bis zu drei Jahren in Mangelberufen. Voraussetzung: Sie sind beim AMS vorgemerkt und die Umschulung verbessert Ihre Arbeitsmarktchancen.

Häufig gestellte Fragen

Umschulung in Österreich: Neuer Beruf mit AMS-Unterstützung - illustration

Habe ich Anspruch auf eine Umschulung?

Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Aber wenn Ihr bisheriger Beruf keine Perspektive mehr bietet und die Umschulung Ihre Arbeitsmarktchancen verbessert, wird das AMS in der Regel zustimmen. Eigeninitiative und ein konkreter Plan erhöhen die Chancen.

Wie lange dauert eine Umschulung?

Je nach Zielberuf 6 Monate bis 3 Jahre. Kurzumschulungen (WIFI/BFI-Kurse) dauern 3-12 Monate, Fachkräftestipendium-Programme bis zu 3 Jahre.

Bekomme ich während der Umschulung Geld?

Ja, entweder Arbeitslosengeld/Notstandshilfe (weiterhin) oder die Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) vom AMS. Beim Fachkräftestipendium erhalten Sie eine eigene Förderung.

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