Tourismus-Fachkraft: Karriere in Österreichs Schlüsselbranche

Österreich lebt vom Tourismus – rund 40 Millionen Gäste pro Jahr, über 150 Millionen Nächtigungen und ein direkter Beitrag von rund 6 Prozent zum BIP. Diese Branche braucht ständig qualifizierte Fachkräfte, und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Gastgewerbeberechtigung

Tourismus-Fachkraft: Karriere in Österreichs Schlüsselbranche

Wer einen Gastronomiebetrieb eröffnen will, braucht in Österreich eine Gastgewerbeberechtigung. Das WIFI bietet Vorbereitungskurse für die Befähigungsprüfung an. Der Kurs dauert einige Wochen und deckt Lebensmittelrecht, Hygiene, Betriebswirtschaft und Arbeitsrecht ab.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Sommelier-Ausbildung: WIFI-Sommelier in drei Stufen (Basis, Diplom, Master)
  • Hotelmanagement: Lehrgänge am WIFI, Tourismusschulen und FH-Studiengänge
  • HACCP-Schulung: Gesetzlich verpflichtend für alle Lebensmittelbetriebe
  • Barkeeper/Barista: Kompaktkurse am WIFI und BFI
  • Rezeption und Front Office: Für den Hotelbereich
  • Digital Marketing im Tourismus: Online-Buchung, Social Media, Revenue Management

FH-Studiengänge im Tourismus

Die FH Salzburg (Innovation und Management im Tourismus), die FH Joanneum (Gesundheitstourismus) und das MCI Innsbruck (Tourismus & Freizeitwirtschaft) bieten berufsbegleitende Studiengänge an. Die Tourismusschulen Modul (Wien), Klessheim (Salzburg) und Bad Gleichenberg (Steiermark) ergänzen mit Kolleg-Ausbildungen.

Häufig gestellte Fragen

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Was verdient man im Tourismus?

Die Gehälter im Tourismus sind durch den Kollektivvertrag geregelt. Einstiegsgehälter liegen bei 1.800-2.200 Euro brutto. Leitungspositionen und spezialisierte Funktionen (Sommelier, Revenue Manager) verdienen deutlich mehr.

Brauche ich die HACCP-Schulung?

Ja, die HACCP-Schulung ist für alle Personen, die mit Lebensmitteln arbeiten, gesetzlich verpflichtend. Das betrifft Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelproduktion.

Werden Tourismus-Weiterbildungen gefördert?

Ja, über AMS-Förderungen, Landesförderungen und die Wirtschaftskammer.

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